Obwohl es in der Schweiz und in weiten Teilen Europas während den vergangenen Monaten extrem trocken war, ziehen die internationalen Notierungen nicht an. Aufgrund der sinkenden Milchmengen und dadurch knapperen Verfügbarkeit wäre aber genau das zu erwarten. Verhindert wird dies, weil in vielen Ländern weltweit und insbesondere in Europa die Milchproduktion seit letztem Sommer nahezu expansiv war, was die Grafik zeigt. Hinzu kommt, dass in Neuseeland die Saison nun startet und dadurch aus Ozeanien auch wieder Ware kommt. Die Käufer sind also zurückhaltend und gehen von ausreichender Versorgung aus, was die Preise dämpft.