Die positiven Signale von den internationalen Notierungen kommen in der Schweiz einmal mehr nur teilweise an. Gedämpft wird die Stimmung insbesondere wegen der noch immer hohen Butterlager. Hinzu kommt, dass in einigen Regionen die Einlieferungen auf dem hohen Vorjahresniveau sind, was zusätzlich verunsichert. Die weitere Entwicklung der Einlieferungen ist denn auch entscheidend für das vierte Quartal. Unsere
Einschätzung ist, dass die kurzzeitig gestiegenen Milchmengen Ende August nicht allzu nachhaltig sein dürften. Aufgrund früherer Alpabzüge und der Umstellung wieder auf Weidefütterung sind die Mengen kurzfristig früher gestiegen als in anderen Jahren. Aktuell pendeln sich die Einlieferungen aber auf dem Niveau von 2024 ein. Der Effekt der Futterknappheit wurde dadurch kurzzeitig etwas gebremst. Spätestens im Winter wird dann das Futter aber definitiv fehlen und ab Frühling dann auch die Kühe, welche diesen Sommer geschlachtet wurden.
