Neuigkeiten

15. August 2019

Das Klima und die Milchproduktion – Chance oder Gefahr?
Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen der heutigen Zeit. Die Landwirtschaft ist stark vom Klima abhängig, gleichzeitig gehört sie auch zu den Verursachern. Aus diesem Grund wird die Schweizer Milchproduktion auch in der aktuellen Klima-Debatte immer wieder an den Pranger gestellt. Doch was sollen wir als Milchproduzenten tun?

Wie im kürzlich publizierten Fokusmagazin des SBV (www.sbv-usp.ch) steht, ist die Viehhaltung für zirka 50 Prozent der Klimagasemissionen der Schweizer Landwirtschaft verantwortlich. Die Emissionen in der Milchviehhaltung stammen zum grössten Teil aus den direkten Verdauungsgasen (insb. Methan aus dem Pansen) und die aus den Hofdüngern und Futterflächen entweichenden Klimagase (insb. Lachgas). Sollen die Klimagasemissionen reduziert werden, so bestehen zwei Haupthebel: die Steigerung der Lebtagesleistung und die Zugabe von Futterzusätzen zur Steigerung der Fütterungseffizienz. Doch wo stehen wir denn heute und wohin geht die Reise?

Die Schweizer Milchproduktion steht im internationalen Vergleich gut da. Wir als Schweizer Milchproduzenten können uns dank der hohen Grundfutterqualität, der hohen Tiergesundheit, und der langen Nutzungsdauer klar vom Ausland abheben. All diese Elemente wirken positiv auf die Lebtagesleistung ein. Wir als Schweizer Milchproduzenten müssen uns aber bewusst sein, dass wir auf die Klimagasemissionen einen Einfluss haben und Verbesserungsmög-lichkeiten gezielt einsetzen müssen. Aber noch viel wichtiger ist, dass wir uns genau in diesem Thema klar vom Ausland abheben und die aktuelle Debatte als Chance zur Positionierung der Schweizer Milch nutzen können.

24. Juli 2019: Artikel in der UFA-Revue

Weltmarkt beeinflusst den hiesigen Milchpreis

In der Schweiz gibt es immer weniger Milchproduzenten und trotzdem bleibt der Milchpreis tief. Warum ist das so? Diese Frage abschliessend zu beantworten, ist kaum möglich. Wenn man aber weiss, wie der Milchmarkt funktioniert, hilft das dem Verständnis.

Hier geht's zum Artikel.

16. April 2019: 3. ordentliche Generalversammlung

Martin Hübscher ist neuer Verwaltungsratspräsident

Robert Bischofberger führte durch die dritte ordentliche Generalversammlung der mooh Genossenschaft vom 16. April 2019. An der Generalversammlung stand die Wahl eines neuen Verwaltungsratspräsidenten im Fokus. Robert Bischofberger, der die mooh Genossenschaft seit Beginn leitete, erachtete den Zeitpunkt für seinen Rücktritt als optimal: «Die Aufbauphase ist nun abgeschlossen und es ist Zeit, die mooh Genossenschaft in junge Hände zu übergeben», sagt Bischofberger an der GV. Die teilnehmenden Genossenschafter wählten Martin Hübscher aus Bertschikon (ZH) als ihren neuen Präsidenten. «Ich bin überzeugt, dass die mooh Genossenschaft die beste Organisation ist, um im schwierigen Milchmarkt die Produzenten würdig zu vertreten und uns vorwärts zu bringen», erläutert Hübscher. Für ihn ist zentral, dass die mooh Genossenschaft eine Produzentenorganisation ist. «Die Bauern müssen selber für sich einstehen», sagt Hübscher klar. Dafür sei auch die Organisation als Genossenschaft optimal. An der 2018 ausgearbeiteten Strategie will Hübscher festhalten. Für ihn ist aber ganz klar, wo er den Fokus setzen möchte: «Durch das Wachstum haben wir etwas die Nähe zum Produzenten verloren – daran müssen wir arbeiten», erklärt er.

Ergänzungswahl in den Verwaltungsrat: Urs Feuz
Neben Robert Bischofberger trat auch Christian Banga als Verwaltungsrat zurück. Ergänzend wurde Urs Feuz aus Muri (BE) gewählt. Feuz ist noch bis am 30. Juni 2019 als Leiter Division Lebensmittelindustrie bei der fenaco Genossenschaft tätig. Er bringt umfassende Erfahrungen in der Lebensmittelindustrie sowie grosses strategisches Know-how mit.

Solides finanzielles Ergebnis und Einführung Unkostenbeitrag
Die sonstigen statuarischen Geschäfte wurden genehmigt. Die mooh Genossenschaft schliesst das Jahr 2018 mit einem Gewinn von gut Fr. 360‘000. Dieses Ergebnis erlaubt eine Milchgeldnachzahlung. An der Generalversammlung wurde weiter eine Statutenänderung beschlossen, die es der mooh Genossenschaft nun erlaubt, einen Unkostenbeitrag für Mitglieder zu erheben, bei denen die mooh Genossenschaft nicht Erstmilchkäuferin ist.

Aktuelle Informationen aus der mooh Genossenschaft
Neben den ordentlichen Traktanden erläuterte René Schwager, Geschäftsführer und Leiter Verkauf, die aktuelle Marktlage national wie auch international. Cemil Klein, Leiter Prozessmanagement und Nachhaltigkeit, informierte über das mooh Nachhaltigkeitskonzept. Zurzeit läuft die Bestandsaufnahme der Nachhaltigkeitsdaten der mooh-Produzenten.

Die teilnehmenden Genossenschafter liessen die Versammlung bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen. Am Nachmittag fand dann die Generalversammlung der Produzentenvereinigung SUISSE BIOMILCH statt.

12. April 2019

«Ja mit Überzeugung»

Robert Bischofberger ist seit dem Start der operativen Tätigkeit Päsident des Verwaltungsrats der mooh Genossenschaft. Er tritt an der Generalversammlung vom 16. April 2019 zurück. Im Interview erzählt er von seinen Erlebnissen aus seiner mooh-Zeit.

Was war dein schönstes Erlebnis?
Robert Bischofberger: Bis heute ist mein schönstes Erlebnis das Ja zum Zusammenschluss – und das mit Überzeugung. Für mich war das eine grosse Genugtuung, dass wir diese Hürde zur Stärkung einer Produzentenorganisation nehmen konnten und der mooh sowie auch mir das Vertrauen geschenkt wurde.

Was war die grösste Herausforderung?
Bischofberger: Die grösste Herausforderung war das Zusammenführen der verschiedenen Gruppen. Es waren unterschiedliche Mentalitäten vorhanden und die Geschäfte der beiden Ursprungsorganisationen Nordostmilch AG (NOM) und MIBA Genossenschaft waren verschieden. Die NOM war eine Handelsorganisation und die MIBA ein Verband. Dies zusammenzuführen und das marktwirtschaftliche Denken und Handeln in den Vordergrund zu stellen war nicht einfach. Heute kann ich mit Stolz sagen, dass wir das geschafft haben.

Trittst du deshalb zurück?
Bischofberger: Ja, unter anderem. Die mooh Genossenschaft steht heute auf soliden Beinen, weshalb ich mit gutem Gewissen zurücktreten kann. Weiter bin ich schon viele Jahre in der Milchwirtschaft tätig – ich möchte das Geschäft in jüngere Hände übergeben.

Was wirst du nach deinem Rücktritt vermissen?
Bischofberger: Sehr viel! An vorderster Front beim Milchmarkt dabei zu sein, die kollegialen Kämpfe im Verwaltungsrat und danach die gemeinsame Freude am Erfolg, meine Kollegen, also die Geschäftsleitung, Verwaltungsräte und Mitarbeiter, und selbstverständlich die Landwirte. All diese haben mich eine lange Zeit begleitet.

Auf was wirst du dich nach deiner Zeit als mooh-Präsident konzentrieren?
Bischofberger: Auf mich selber, meine Familie und insbesondere meine Grosskinder. Zudem werde ich wieder vermehrt auf dem Betrieb, welchen mein Sohn weiterführt, arbeiten.

Was wünschst du deinem Nachfolger?
Bischofberger: Ich wünsche ihm ein stets offenes Ohr für alle unsere Produzenten und ein gutes Händchen für die Führung der mooh Genossenschaft, sodass sie auf Vordermann bleibt.

 

10. April 2019 

Generalversammlungen

Am Dienstag, 16. April 2019, findet die dritte ordentliche Generalversammlung der mooh Genossenschaft in Brunegg statt. Die Versammlung startet um 10.00 Uhr mit anschliessendem Mittagessen. Danach findet die Generalversammlung der Produzentenvereinigung SUISSE BIOMILCH statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

25. Februar 2019

Tier & Technik 2019 – Danke für Ihren Besuch

Mit rund 33‘000 Besuchern schloss die Tier & Technik 2019 am Sonntag, 24. Februar 2019, ihre Tore. Wir waren bereits zum dritten Mal mit der mooh Genossenschaft vor Ort und möchten uns herzlich für Ihren Besuch bedanken. Der direkte Austausch mit Ihnen, liebe Produzenten, ist für uns von grosser Bedeutung.

18. Juli 2018

Erfolgsfaktoren in der Wertschöpfungskette Milch

Die Junglandwirtekommission JULA, die Schweizer Milchproduzenten SMP sowie die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL haben eine Studie unter dem Titel  «Erfolgsfaktoren in der Wertschöpfungskette Milch» lanciert.

  • Von welchen Faktoren hängt der Milchpreis ab?
  • Welche Wertschöpfungssteigerung verspricht am ehesten Erfolg?
  • Kann ich als Produzent den Milchpreis beeinflussen?

Die Ergebnisse zum Kooperationsprojekt liegen nun vor. Antworten auf die genannten Fragen gehen aus der Studie hervor.

Werfen Sie einen Blick hinein.

Studie Erfolgsfaktoren in der Wertschöpfungskette Milch

Mehr über die JULA https://www.junglandwirte.ch/de/junglandwirtekommission/mitglieder.html

Die mooh Genossenschaft übernimmt keine Verantwortung für Angaben und Inhalte Dritter.

 

 

14. Juni 2018

«mooh zu Besuch» in Champvent

Die mooh Genossenschaft lud am 14. Juni 2018 zu einem geselligen Abend mit Betriebsbesichtigung und Verkostung lokaler Produkte in der Romandie ein.

Das sympathische Treffen fand in Champvent/VD statt auf der Betriebsgemeinschaft der Familien Jacky Schläfli und Christophe Paillard.

Die beiden mooh-Mitglieder präsentierten ihren Hof, der 2015 erbaut wurde, und der Platz bietet für 120 Kühe mit Nachwuchs sowie über einem Melkstand (2 x 8) verfügt. Der Besitz umfasst 120 ha, davon 30 ha für Ackerbau und 1 ha für den Anbau von Reben.

Anlässlich der Verlosung zum Abschluss des Abends konnte fünf Teilnehmern eine mooh-Kühltasche, gefüllt mit Gruyere AOP und Grand Pré (Weichkäse), überreicht werden.

Weitere «mooh zu Besuch»-Veranstaltungen werden organisiert. Über zahlreiches Erscheinen freuen wir uns heute schon.
Wir werden Sie über unsere Produzenten-Information über den nächsten Besuch eines Betriebes informieren.